Büren, 02.09.2013, von Jan Sören Reckelkamm

Staub- oder Sandsturm ? Spänebunkerbrand im Heidfeld

Bild: Michael Bürger, THW Büren

Bereits in den Morgenstunden war in einem Spänebunker eines Holz- & Kunstoff verarbeitenden Betriebes, im Bürener Industriegebiet,  Rauchentwicklung festgestellt worden. Nach ersten Kontrollmaßnahmen mit einer Wärmebildkamera durch die Bürener Feuerwehr, unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Andreas Müller, wurde beschlossen den Spänebunker mit Hilfe eines betriebseigenen Radladers zu räumen, da im Innern weitere Glutnester vermutet wurden.

Mitarbeiter der Firma begannen den Bunker zu entleeren. Um die Mittagszeit kamen dann die ersten Glutnester zum Vorschein. Ab diesem Zeitpunkt wurde dann Vollalarm für den Löschzug Büren und ca. eine Stunde später für die Löschgruppe Steinhausen, zwecks Unterstützung mit Atemschutzgeräteträgern ausgelöst, da mittlerweile ein betreten und befahren des ebenerdigen Spänebunkers aufgrund der starken Staub- und Rauchentwicklung nur noch unter schweren Atemschutz möglich war.

Um sicher zu gehen, dass sich die aus dem Bunker entfernten Spanreste nicht wieder entzünden konnten, wurden diese beim Verladen in Abrollmulden, welche  durch ein örtliches Entsorgungsunternehmen bereitgestellt wurden, abgelöscht.

Da auch gegen Abend ein Ende des Einsatz nicht abzusehen war, wurde um ca. 18:30 die Fachgruppe Beleuchtung des THW Ortsverbandes Büren alarmiert um die Einsatzstelle bei einsetzender Dunkelheit auszuleuchten um so ein gefahrloses Arbeiten aller Einsatzkräfte zu gewährleisten.

Nachdem die ersten Helfer der Fachgruppe Beleuchtung den Einsatzort erreicht hatten, stellte sich jedoch heraus, dass auch die in einer Lagerhalle gelegene Zufahrt zum Spänebunker ausgeleuchtet werden musste  um das weitere Beräumen des Bunkers durchführen zu können.

Atemschutzgeräteträger des THW OV Büren wurden mit dem Gerätekraftwagen 1  an die Einsatzstelle beordert um die Fachgruppe BEL zu unterstützen 

Neben dem Ortsverband Büren wurde auch die Fachgruppe Räumen des THW Ortsverbandes Paderborn, sowie deren Fachberater alarmiert.

Unter zur Hilfenahme des Paderborner Radladers wurde der Bunker weiter geräumt. Im Laufe des Abends wurden so etwa 30 Abrollmulden gefüllt, bis gegen 0:30 die Beleuchtungs- und Räumarbeiten des THW beendet werden konnten.

Um sicher zu gehen, dass es in den folgenden Nachtstunden nicht zu einem erneuten Brandausbruch kommt, wurde eine Brandwache durch die Löschgruppen Harth, Weiberg und  Barkhausen gestellt. In den Morgenstunden des Dienstages endete dann auch der Einsatz für die Kameradinnen und Kameraden der Bürener Feuerwehr.

 

 


  • Bild: Michael Bürger, THW Büren

  • Bild: Michael Bürger, THW Büren

  • Bild: Thorsten Kreimeier, THW Büren

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