15.08.2021, von Felix Meier

Katastropheneinsatz in Bad Münstereifel

Am Mittwoch den 21.07. wurde unser Ortsverband erneut in den Einsatz gerufen.

Dieses Mal ging es in das Katastrophengebiet nach Swisttal und in den Kreis Euskirchen. 

Zuerst wurde gegen 10 Uhr der Trupp UL mit seiner Drohne alarmiert. Der Einsatzauftrag bestand darin ein Dorf in der Nähe von Swisttal zu überfliegen und ein Gesamtbild der Schäden für Einsatzleitung zu erstellen. Hier konnte unsere Drohne im ersten Einsatz ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen. 

In der Zwischenzeit wurde ebenfalls ein weiterer Helfer mit einem MTW in das Schadensgebiet entsandt. Seine Aufgabe bestand in Transportfahrten für Personal und Material innerhalb des Einsatzgebietes. Bereits am Mittwoch war klar, dass dieser Auftrag über mehrere Tage andauern würde. 

Nur einige Stunden später wurden dann die restlichen Einheiten des Technischen Zuges für eine Einsatzdauer von drei Tagen alarmiert. Somit verlegten der Zugtrupp, die Bergungsgruppe und die Fachgruppe N mit einer Stärke von 16 Helferinnen und Helfern in den Bereitstellungsraum nach Euskirchen. 

Am Donnerstag folgten die ersten Einsatzaufträge für unsere Kräfte. So fuhr der Zugtrupp nach Bad Münstereifel um eine Einsatzstelle zu erkunden. Nachdem dies abgeschlossen werden konnte, wurden die Kräfte in den Ort Iversheim gerufen, um dort zusammen mit einem weiteren Zugtrupp aus Ratingen eine Einsatzabschnittsleitung zu betrieben. Diesem Abschnitt waren teilweise bis zu 70 THW-Kräfte aus den verschiedensten Ortsverbänden unterstellt. 

Die Bergungsgruppe und die Fachgruppe N hatten die Aufgabe zusammen mit weiteren Kräften Sandsäcke zu befüllen und für die am Wochenende erwarteten Regenfälle vorzuhalten. An dieser Einsatzstelle konnten innerhalb eines Tages über 12.000 Sandsäcke vorbereitet werden. Damit konnte ein wichtiger Beitrag zur Vorbeugung von weiteren Schäden geleistet werden. 

Die Einsatzaufträge wurden bis Freitagabend fortgeführt, bevor am Samstag alle Kräfte wieder zurück zur Unterkunft nach Büren verlegen konnten.


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